Detlef Tanke - Herzlich Willkommen Startseite | Kontakt | RSS
niedersachsen

Meldung

Schrift + -
10. Juli 2010

zurück zur Übersicht


Tanke: „Polizei Gifhorn wird von der Landesregierung weiterhin im Stich gelassen“

SPD-Landtagsabgeordnete informierten sich bei der Polizeidirektion in Braunschweig über die Personal- und Einsatzsituation: Dörthe Weddige-Degenhard, Klaus-Peter Bachmann, Detlef Tanke, Marcus Bosse und Polizeidirektor Harry Döring (von links). Im Rahmen des Besuchs von SPD-Landtagsabgeordneten in der Polizeidirektion (PD) Braunschweig wurde mit Polizeidirektor Harry Döring die Personal- und Einsatzsituation im Bereich der gesamten PD Braunschweig diskutiert. Dabei hob Döring zur Freude der Abgeordneten hervor, dass die Aufklärungsquote im Direktionsbereich erstmals über dem Landesdurchschnitt liege. Dies bestätige die sehr gute Arbeit der Polizei im Großraum Braunschweig, war man sich einig.

Weiterhin sprachen die Abgeordneten das neue Dienstpostenkonzept der Landesregierung an, welches zu erheblicher Unruhe unter den Polizeibeschäftigten in Niedersachsen führe. Entgegen der bisherigen Regelung könnte das Konzept für Absolventinnen und Absolventen der Polizeiakademie nur noch eine einzige Beförderung in 40 Jahren am gleichen Standort bedeuten. „Nun würde nach dem Studium nur eine Beförderung zum Oberkommissar der Regelfall sein. Es kann doch aber nicht sein, dass man in seiner Laufbahn als mögliche Perspektive nur eine Beförderung habe“, kritisiert Detlef Tanke.

Der Gifhorner Landtagsabgeordnete sprach auch die weiterhin ungeklärte Raumsituation der Polizeiinspektion (PI) Gifhorn an. Diese drücke auf die Stimmung der Beschäftigten. Im Gespräch mit Döring, konnten die offenen Fragen bezüglich der PI Gifhorn nicht abschließend geklärt werden. „Ich habe den Eindruck, dass die Polizeibeamtinnen und -beamten von der Landesregierung im Stich gelassen werden, weil weiterhin keine Lösung für die Raumnot am Standort Gifhorn gefunden wurde“, betonte Tanke.

Die prekäre Raumsituation der PI Gifhorn werde nicht einmal von Seiten der Landesregierung bestritten. Seit Jahren werden aber die Beschäftigten immer wieder hingehalten und vertröstet. „Erst wurde ein An- beziehungsweise Umbau und ein Umzug in die BGS-Kasernen in Erwägung gezogen und dann wieder verworfen. Jetzt wird eine endgültige Klärung weiterhin verzögert. So geht man mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht um. Zumal die Qualität der Arbeit langfristig darunter leiden wird“, so Tanke.


regionales Archiv

überregionales Archiv